Freitag, 7. März 2008

Sachen gibts....

... die gibt es gar nicht. Um diesen Satz erwarteterweise zu Ende zu führen. Und da sind wir auch schon bei den launigen Worten zum Einstieg. Zunächst dazu, was es nicht gibt: Posts in schweizer CRM Blogs. Ich selbst habe seit 17. Februar nix verzapft, der Buser seit dem 15. Februar, der Kollege Lange seit dem 7. November letzten Jahres, den ehemaligen CRM-Büro Blog gibts nicht mehr und ansonsten auch nix gescheites. Was ist los in der Schweiz? Arbeiten alle in Projekten beim Kunden, sind Skifahren, verstorben, pleite oder was?

Nicht so, wenn man über den grossen Teich schaut und da habe ich heute etwas Sensationelles gefunden, nämlich den Blog Beitrag von Paul Williams bei den MarketingProfs. Er hat nämlich das "Book of Zug" in die Hand bekommen. Das ist das kleine Booklet mit dem Mini in den USA den Mini Clubman vorstellt. Und "Zug", man glaubt es nicht, heisst eben (nach Definition von Mini):

ZUG [zUHg] - adjective, verb, noun.
1. To be unlike others.
2. To do something different.
3. A place in Switzerland

Aha, Zug ist also etwas ungewöhnliches. Da ich ja einen Grossteil meiner Zeit in Zug am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ verbringe kann ich das durchaus bestätigen. Und hab gleich bei Mini diese Broschüren bestellt. Vielleicht sollten wir in der Vermarktung alle ein wenig mehr Zug sein, dann wird es nicht so langweilig.

Apropos Langeweile, ein valables Mittel gegen die Langeweile sind Podcasts. Mein Lieblingspodcast ist "Wie war Dein Tag, Liebling" vom deutschen Radiosender SWR3. Jeden Abend um 20 Uhr 10 ruft dort Anke Engelke an und unterhält sich mit dem Radiomoderator über "interessante Dinge, die sie über den Tag so gelesen hat" (die also irgendwie ZUG sind). Und da hab ich das CRM Beispiel der Woche gehört: Viele Prognosen über das Verhalten von Kunden basieren ja auf dem Vergleich von möglichst ähnlichen Kunden anhand mehrerer Merkmale. Je mehr Merkmale, desto weniger Ähnlichkeiten. So weit so logisch. Nun gibt es Leute bei denen viele Merkmale übereinstimmen und die verhalten sich auch ähnlich. Natürlich geht es nur in den seltensten Fällen soweit wie bei den Präsidenten Lincoln und Kennedy:
  • Sowohl Lincoln als auch Kennedy waren die zweitgeborenen Kinder ihrer Eltern.
  • Lincoln wurde 1846 in den Kongress gewählt, Kennedy 1946. Abraham Lincoln wurde 1860 zum Präsidenten gewählt, Kennedy 1960.
  • Beide Präsidenten setzten sich für die Bürgerrechte ein.
  • Die Ehefrauen beider Präsidenten verloren ihre Kinder, während sie im Weißen Haus lebten.
  • Lincolns Sekretär hieß Kennedy – Kennedys Sekretärin hieß Evelyn Lincoln.
  • Beide Präsidenten wurden an einem Freitag erschossen. Beiden wurde von hinten in den Kopf geschossen, beiden in der Gegenwart ihrer Frauen.
  • Beide wurden von Südstaatlern erschossen.
  • John Wilkes Booth, Lincolns Mörder, wurde 1839 geboren. Lee Harvey Oswald, Kennedys Mörder, wurde 1939 geboren.
  • Lincoln wurde im Ford-Theater erschossen. Kennedy saß in einem Wagen der Marke Ford Lincoln.
  • Booth floh aus dem Theater und wurde in einem Lagerhaus gefasst. Oswald floh aus dem Lagerhaus und wurde in einem (Film-)Theater gefasst.
  • Beide Attentäter wurden vor ihrem Prozess ermordet.
  • Die Nachnamen beider Präsidenten, Lincoln und Kennedy, enthalten je sieben Buchstaben - davon je dieselbe Anzahl an Vokalen, Konsonanten und das "n".
  • Die Namen von John Wilkes Booth und Lee Harvey Oswald enthalten je 15 Buchstaben. Es sind außerdem in beiden Fällen drei Namen.
  • Die Nachfolger von beiden waren Südstaatler mit Namen Johnson.
  • Andrew Johnson, Lincolns Nachfolger, wurde 1808 geboren. Lyndon B. Johnson, Kennedys Nachfolger, wurde 1908 geboren.
  • Der Chauffeur von Kennedy, der den Wagen fuhr, in dem er erschossen wurde, hieß Lincoln.

Das ganze ist schon seit längerer Zeit bekannt als Lincoln-Kennedy-Mysterium und als solches auch in Wikipedia dokumentiert.

Dann gleich noch die CRM Studie der Woche: Eine Studie von konsumfreu(.)de, web2com und styropor.digital hat untersucht, inwiefern Podcasts genutzt werden. Und das Ergebnis erstaunt doch schon:
Podcasts erreichen immerhin schon knapp 30% der Befragten. Nur, was soll man tun, wenn man (wie ich) über keine perfekte Radiostimme verfügt. Man leiht sich eine Stimme und zwar bei einem jungen schweizer Start-Up, die ein Netz von Sprechern haben. AudioP heisst die Company und firmiert in Winterthur (und nicht in ZUG, was schade ist). Text aufs Portal stellen und nach 24h ist ist der Podcast da und klingt auch noch super... Mal sehen, ob das einen irgendwie ZUG macht.


1 Kommentar:

OLED hat gesagt…

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