Freitag, 11. Januar 2013

Die CRM Trends 2013 starten durch, ich kann mir ABC leisten, der digitale Schaufenstergestalter, und Audible vermisst mich!

Launige Worte zum Einstieg: WOW! Fast 800 Besucher innerhalb von 10 Tagen haben die "CRM Trends 2013" angesehen. Und gleich dazu hab ich drei Vorträge zu diesen Trends vereinbart. Das nenne ich mal einen Jahresstart. Ausserdem überbringt mir die Neue Zürcher Zeitung die lobenswerte Nachricht, der Sauvignon blanc habe den Chardonnay als beliebtesten Wein der Schweiz abgelöst. Fazit: Ich kann unbehelligt von sozialen Anfeindungen meiner ABC (anything but chardonnay) Regel folgen und auf die tollen Kundenreaktionen meines schweizerischen Lieblingsweinguts Johanniterkeller hinweisen! 2013 wird ein geniales Jahr...

Jürgen Fitschen gibt ein Interview: Die deutsche Bank schnallt, was CRM bedeutet.
Drüben auf unserem "Retail Banking Blog" habe ich ein kleines Stück dazu geschrieben, was die Banken zum Thema CRM in den nächsten Jahren erwartet. Nun hat Jürgen Fitschen, Chef der Deutschen Bank ein Interview dazu gegeben, dass die Konkurrenz im Banking zukünftig für die Deutsche Bank wohl nicht mehr die lokalen Sparkassen oder Volksbanken sein werden, sondern ehr Unternehmen wie Microsoft und Google. Als Reaktion darauf, möchte die Deutsche Bank offenbar so etwas wie der "Volkswagen-Konzern des Banking" werden. Also mit schnellen kundenzentrierten Prozessen und erfolgreichen Produktmodell. Ich bin gespannt und habe hier dazu mehr geschrieben.

CRM Beruf des Jahres: Der digitale Schaufenstergestalter!
Ein guter Freund präsentierte uns dieser Tage sein neues Geschäftsmodell. Er betrachtet sich selbst als "digitalen Schaufenstergestalter." Hatte ich noch nicht gehört und war entsprechend neugierig. Und es ist wirklich verblüffend. Betrachtet man die Website eines Unternehmens als "Schaufenster", so wird sie heute zumeist auch wie ein klassisches Schaufenster genutzt. Also einmal dekoriert und zwar für alle gleich. Das entspricht aber gänzlich dem Old-School-Marketing Ansatz 4P. Also, warum nicht ganz CRM-like Daten sammeln und schon vor dem ersten Kontakt zum Kunden im Web feststellen, was man ihm oder ihr zeigen könnte. Einige Modeunternehmen machen das heute schon gut, wie der Frontlineshop, der durch eine Anbindung an das facebook-Profil des Kunden eine komplette Personalisierung zulässt. Das ist pures "give to get". Oder gar eine Bank: Die deutsche psd-Bank entscheidet nach einer real-time Auswertung der Geodaten anfragender Kunden, dem Kunden auf der "Startseite" die nächstgelegene Filiale zu zeigen. Wenn er in Karlsruhe ist, also die von Karlsruhe. Da viele Kunden gerade im Banking nach einfachen Problemlösungen suchen ("Wo ist die nächste Filiale?") sicher ein vielversprechender Weg. Ich habe diesen CRM Trend 2013 mit "Big Data wird zu Value Data" bezeichnet . Und ich denke, da gibt es in diesem Jahr noch viel zu beschreiben....    

Kampagne der Woche: Audible.de vermisst mich!
Kundenrückgewinnung ist ja schon eine spezielle Disziplin im CRM. Man braucht Wissen und Gespür für drei Dinge: a) welche lohnenden Kunden zurückkommen könnten? b) welches Argument in welcher Tonalität für diese Kunden wichtig ist? und c) Timing, Timing, Timing. Und das hat Audible.de aus meiner Sicht wunderbar umgesetzt. Also, mich haben die gekriegt. Und ich glaub, ich ruf die mal an, um nach dem Erfolg dieser Kampagne zu fragen....
 

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